Gemischte E-Jugend und weibliche D-Jugend erfolgreich – weibliche C-Jugend und Herren verlieren

15.03.2022

Spieltag der gemischten E-Jugend am 12.3.22 in der Franziska-Hager-Halle

Einen erfolgreichen Samstagvormittag gestaltete die gemischte E-Jugend bei Ihrem letzten Turnier dieser Saison. Der ESV Freilassing wurde mit 6:5 besiegt und die Mannschaft des TuS Raubling wurde mit 9:2 geschlagen. Mit 14 Kindern konnten wir dieses Mal antreten und alle haben ihr Bestes gegeben und es hat allen sichtlich Spaß gemacht. Nunmehr wandern die 2011-er Jahrgänge zur männlichen bzw. zur weibl. D-Jugend. Dort geht es dann für sie im Mai bereits mit Qualispielen für die kommende Spielsaison weiter.

Die gemischte E-Jugend konnte beide Spiele gewinnen.

Die weibliche D-Jugend gewinnt auch ihr letztes Saisonspiel

Von einem Tag auf den anderen erreichte uns am Montag vor unserem letzten Punktspiel gegen Freilassing die Nachricht, dass die LTG-Halle für den Empfang von geflüchteten Menschen aus der Ukraine gesperrt ist. An dieser Stelle möchten wir allen Ukrainerinnen und Ukrainern Mitgefühl und Solidarität aussprechen! Der Wunsch nach FRIEDEN vereint uns!

Die weibliche D-Jugend gewinnt – und wünscht sich Frieden!

Das Handballtraining gestaltete sich in dieser Woche schwierig, denn wir mussten auf die Realschulturnhalle ausweichen und hatten nur eine verkürzte Trainingseinheit. Immerhin konnte das Spiel am Samstag, 12.03.2022, gespielt werden, und zwar  in der Franziska-Hager-Halle.

Toll war für uns auch, dass wirklich alle Spielerinnen unserer Mannschaft da waren. Es war noch dazu das erste Spiel für Lea und auch Isabella war neu dabei, allerdings noch ohne Spielberechtigung. Da kann man schon mal richtig aufgeregt sein ;-).

Das Spiel begann für uns sehr gut, Szidónia markierte schnell den ersten Treffer. Im Angriff gelangen uns viele gute Aktionen, wenngleich noch nicht alles glückte. Unsere Abwehr machte teilweise einen etwas lässigen Eindruck. So manch einer schaute etwas verträumt zu, wie unsere Gegnerinnen zu Torchancen kamen. Aber Steffi war im Tor hellwach. Das haben wir alle mitbekommen!

In der zweiten Halbzeit wurden wir im Angriff immer stärker. Es lag wohl auch daran, dass die Gegnerinnen nur eine Auswechselspielerin hatten, doch der Hauptgrund war sicherlich die nun aktivere Abwehr und unser schnelles Umschaltspiel. Wir konnten stets den Ball zügig aus der eigenen Hälfte nach vorne transportieren und kamen so zu vielen Torerfolgen im Gegenstoß. Am Ende gewannen wir mit 23:7.

Im Anschluss an das Spiel gab es noch eine richtig tolle Überraschung mit Schokokuchen, Erdeermuffins, Pizzaschnecken und Getränken. Der Sport und das Zusammensein sind einfach nur zum genießen. Dank unserem Trainer, der uns immer wieder motivierte, wurde uns klar, wie wichtig es ist, regelmäßig ins Training zu kommen. Wir freuen uns auf die nächste Saison, jetzt geht’s erst richtig los!

Zum Abschluss gab es einen leckeren Handballerinnen-Schokokuchen.

Leider fraß der Laptop das Spielprotokoll und sonderte es in irgendein digitales Paralleluniversum ab, so dass wir die Torschützinnen aus dem Gedächtnis rekonstruieren mussten.

Es spielten: Stephanie (Tor), Szidónia Szekeres (10/1), Selin Kamp (5), Pia Wanner (3), Emma Pelzer (2), Nina Wanner (2), Sophia Steiner (1), Juliane Korte, Alexandra Grebe, Rabea Frey, Lea-Sophie Reimann, Emily Hofmann

Sophia

Die wC-Jugend unterlag dem stärksten Gegner der Liga

Das Hinspiel gegen den SBC Traunstein versprach schwer zu werden, schließlich trafen die einzigen beiden Mannschaften, die noch verlustpunktfrei waren, aufeinander. Leider mussten wir ohne Tara den Weg nach Traunstein antreten, aber sonst waren alle dabei. Die Stimmung war gut, die Vorfreude groß, wenn auch die Nervosität spürbar mitschwang.

Nach Anpfiff des Spiels wurde das gesamte Team der weiblichen C überrascht, wie schnell und motiviert die Gegner zu Werke gingen. Ehe die Mannschaft sich berappeln konnte, betrug der Rückstand  4 Tore. Aufgeben kam nicht in Frage und so starteten die Priener die Aufholjagd. Leider waren Ballverluste im gegnerischen Raum fast immer mit einem Gegentor verbunden, da die weibliche C vom TuS Prien einfach zu langsam im Rückzugsverhalten war. Trotzdem konnten wir uns bis zur Halbzeit wieder auf 13:11 herankämpfen.

Im zweiten Durchgang zeigte sich die Abwehr etwas stabiler und auch Stephanie konnte einige Bälle entschärfen. Doch die Gastgeberinnen verteidigten nun etwas defensiver. Damit hatten die Priener Mädchen größere Probleme. Dazu kam die fahrlässige Chancenverwertung. Beim Spielstand von 20:15 in der 44. Spielminute erhielt Lea eine Zeitstrafe für ein Foul, das eigentlich Isa begangen hatte. Für Leas direkten Gang zur Bank forderte das Kampfgericht dann einen Wechselfehler. Unglücklicherweise wusste der Schiedsrichter nicht, dass in einem solchen Fall keine progressive Bestrafung erfolgen darf und wir mussten noch eine weitere Spielerin vom Feld nehmen. Immerhin konnten wir verhindern, dass das Ergebnis noch deutlicher wurde. Der Endstand lautete 23:18.

Die Mädchen bedanken sich für die große Unterstützung aus dem Zuschauerbereich, der gut gefüllt war. Am Ende hat es zwar nicht gereicht, trotzdem freuen wir uns schon auf das Rückspiel in zwei Wochen.

Für Prien spielten: Stephanie Deinzer (Tor), Sophia Schindler (9/3), Lea Boekhoff (4), Isabell Korte (2), Liliane Wanner (2), Luzia Huber (1), Magdalena Hofbauer, Lena Stecher, Genesis Grullon, Hannah Speckbacher, Rabea Frey

Magdalena

Herren misslingt die Revanche

Bereits letzten Samstag (05.03.2022)begrüßten die Priener Herren von Coach Thomas Wirth den TSV Übersee zum Rückspiel in der LtG-Halle. Nachdem das Hinspiel in Übersee in der Vorwoche deutlich mit 36:26 verloren wurde, lief es diesmal besser für den TuS, auch wenn es am Ende nicht zum erhofften Sieg gegen den Tabellenführer reichte. In der ersten Halbzeit gelang es dem TuS, Übersee durch eine stabile Abwehr auf Distanz zu halten. Da man es im Angriff aber verpasste, einige klare Torchancen zu nutzen, betrug der Vorsprung zur Halbzeit beim Spielstand von 9:7 lediglich zwei Tore. Auch zu Beginn der zweiten Hälfte schien Prien auf einem guten Weg zu sein und man lag in der 43. Spielminute mit 17:15 in Führung. Die Abwehr stand allerdings nicht mehr so sicher wie zuvor und in der Folge konnte Prien bis zum Spielende nur noch zwei weitere Treffer erzielen. Übersee drehte das Spiel und so musste sich die Erste unglücklich, aber selbstverschuldet mit 19:23 geschlagen geben.

Am kommenden Samstag hat der TuS um 19:30 Uhr beim TuS Raubling die Chance auf Wiedergutmachung.

Für Prien spielten:

Thomas Vodermair im Tor,

Darius Fritz (4), Julian Lindner (4/1), Daniel Fritz (3), Nils Helbig (1), Philipp Bidot, Tobias Lindner, Tobias Stadtelmeyer (1), Valentin Huber, Lukas Huber (3), Florian Micklitz (1) und Patrick Lukac (2).

Florian Micklitz, Pressewart TuS Prien Handball